Landwirtschaft

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Durch intensive Gespräche mit der Landwirtschaftskammer und dem Land Niedersachsen ist es gelungen, das LBZ – also das Landwirtschaftliche Bildungszentrum nach Echem zu holen. Hier wird ab 2015 überbetriebliche Ausbildung in einem neuen Tagungs- und Gästehaus stattfinden. Ein Schaufenster der Landwirtschaft für ganz Norddeutschland wird in Echem entstehen. Dies wird der Landkreis Lüneburg weiter tatkräftig unterstützen.

Bisher werden bei uns im Landkreis lediglich 17% der landwirtschaftlichen Anbaufläche für den Maisanbau genutzt. Die ersten Landwirte bauen als Maisalternative die durchwachsene Silphie als Energiepflanze an.
83% der Anbaufläche stehen damit weiter für Getreide, Kartoffeln und andere Feldfrüchte zur Verfügung. Das ist meines Erachtens ein gutes Verhältnis und sollte auch möglichst so bleiben.

Deshalb unterstütze ich auch die von der Landesregierung getragene neue Agrarpolitik, die wie folgt definiert werden kann: Mehr Qualität, Nachhaltigkeit und Wertschätzung einer möglichst inhabergeführten bäuerlichen Landwirtschaft, die sich verbraucher- und tiergerecht ausrichtet. Vom Acker bis zum Teller aus heimischer Produktion wäre dabei eine gute Devise für unseren Landkreis.

Wir werden mit unseren Landwirten darüber reden, wie wir die heimische Tierwelt bei uns im Landkreis schützen und erhalten können bzw. die Artenvielfalt wieder in die Fläche bekommen. Hier denke ich an das Niederwild aber auch an unsere Wild- und Honigbienen, um deren Fortbestand es nicht gut bestellt ist. Der Verlust der biologischen Vielfalt durch Monokulturen, Pestizideinsatz und moderne Erntemethoden sollte uns alle dazu bringen, hier gegenzusteuern. Ich glaube, hier werden wir zusammen mit unseren Landwirten gute Ergebnisse erzielen.