Demographischer Wandel – Leben im Alter

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Zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahre gehört die Gestaltung des demographischen Wandels. Unser Landkreis zählt zwar zu den wenigen Landkreisen in Niedersachsen, die noch wachsen, aber der Anteil der Älteren steigt an.

Wir werden deshalb unsere seniorenpolitischen Beratungsstrukturen weiter ausbauen um so älteren Menschen ein langes Verbleiben in Selbständigkeit und guter Lebensqualität in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Dafür müssen wir ihre gesundheitlichen Probleme, ihre Pflege und Betreuung vor Ort bedürfnisgerecht lösen. Eine sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung und Kooperation zwischen den niedergelassenen Ärzten und den Krankenhäusern wollen wir mit Hilfe des Landes entwickeln. Dabei sind ambulante Pflegeangebote und falls erforderlich eine „Rollende Arztpraxis“ mit einzubeziehen.

Arztbesuche mit Bürgerbussen mit Niederflurtechnik oder Anrufsammeltaxis ergänzen die Gesundheitsangebote vor Ort.

Technische Assistenzsysteme innerhalb der eigenen Wohnung erleichtern die selbständige Lebensführung und sollten von den Wohnberatern als Beratungsaufgabe mit übernommen werden.

Wohnberater geben Tipps zum altersgerechten Wohnungsumbau und wissen, wie sich die Wohnung oder das Haus mit einfachen Mitteln sicher gestalten lässt. Dazu gehört aber auch die Beratung zur Verkleinerung der Wohnung (aus einer mach zwei) oder Umzug in eine kleinere Wohnung, die Möglichkeit zum Betreuten Wohnen und zu gemeinschaftlichen Wohnformen.

Die Aufgaben des Seniorenservicebüros und der Pflegestützpunkte werden zu einer zentralen Beratung aus einer Hand zusammengeführt, damit es für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger einfacher wird, das jeweils passende Angebot zu finden und wahrzunehmen. Und wir werden unsere Alten- und Pflegekonferenz stärker in die Thematik mit einbinden.